Drucken

Gesichter & Geschichten


Bildersuche einblenden



Einige der Geschichten sind länger und können hier in ihrer Gesamtheit gelesen werden:

 

GEZAPHI ANNA SABELA: Seit 1996 arbeitet Anna schon bei Wezandla Crafts/Kwazulu-Natal. Sie kommt gerne zur Arbeit, aber Samstag, an ihrem freien Tag „theza“t sie sehr gerne. Theza (Zulu) heißt Holz aus den Bergen zu holen. Dieses beinhaltet einen Ganztagesausflug in die Berge. 

 

NONHLANHLA MORGAN NDLOVU arbeitet seit 2006 bei Wezandla Crafts, singt gerne Gospellieder in ihrem Chor oben auf dem Berg „Rock of Life“. Angefangen hatte sie damals als „Kreidemarkerin“Jetzt Over-lockt sie hauptsächlich sämtliche Produkte.

 

IVIS QHOSHAGANI SABELA, seit 2014 bei Wezandla Crafts, mag das gemeinsame an der Arbeit, mit allen zusammen zu arbeiten. Weil sie erst seit kurzem dabei ist, ist sie die „Kreidemarkerin.“ Sie freut sich jeden Morgen auf die Arbeit, denn sie baut zur Zeit ein Haus und kann dadurch schneller fertig werden damit. 

 

MIRIAM BUHLE SABELA ist seit 1996 bei Wezandla Crafts. 2001 stirbt ihr Mann, sodass sie fünf Jahre zu Hause bleibt und nicht arbeiten gehen kann. Jetzt ist sie wieder dabei, ernährt mit dieser Arbeit ihre Kinder und sich.

 

KHULUMILE ITONNETTE SITHOLE hört gern zu, wenn andere über ihr Leben reden. Sie schätzt das gegenseitige Geben und Nehmen. Als Kind trennten sich ihre Eltern und sie nahm früh Verantwortung für die Großmutter und für sich, obwohl sie noch zur Schule ging. Später fing sie an Perlenstickerei auszuüben als ihre Großmutter pflegebedürftig wurde. Seitdem hat sie schon viel gelernt und macht zurzeit alle Seitenteile der Taschen.

 

SIPHENI THWALA hat gerne fröhliche Menschen um sich und freut sich sehr über ihre Arbeit. In einer Chinesischen Fabrik in New Castle/Kwazulu-Natal fing sie früh an Kleidung zu nähen, doch schlechte Bezahlung (Akkord) und lange Überstunden ermüdeten sei zunehmend, sodass sie sofort diese Arbeit quittierte als die Frauen bei Wezandla Crafts fragten, ob sie Teil des Teams werden wolle. Hier gibt es nämlich keine Überstunden, die gearbeitet werden müssen. Es bleibt Zeit für Haus und Hof. Bei Wezandla Crafts möchte sie ihre Fähigkeiten ausbauen und sich weiterentwickeln.

 

THABILE HAPPY GLORIA KHUZWAYO arbeitet schon seit 19 Jahren bei Wezandla Crafts. Ihr Anliegen ist es die Arbeit mit ins Gebet zu nehmen. Die Andachten morgens bauen sie auf. Sie, ihr Mann und Sohn arbeiten auf dem Gelände, leben in einem alten Farm Haus und sind sehr dankbar für dieses Leben und dass sie so leben können. Hier hat sie von der Pike auf das Nähen gelernt. Seit einiger Zeit näht sie Tischsets, und ganz ehrlich, tauscht nicht gerne die Arbeit, sondern freut sich wenn sie weiß was sie am nächsten Tag tun wird.

 

MARRY JANE MUKELISIWE „MUKE“ SABELO ist 26 Jahre alt und wohnt nicht mehr zu Hause, weil sie verheiratet ist. Auch sie arbeitete vor als Büglerin in einer Chinesischen Fabrik in Ladysmith. Jetzt ist si froh hier zu sein, weil sie mehr verdient. In der Fabrik war es sehr schwer, denn sie mussten von 7:30-17:00 und öfter auch bis 21:00Uhr arbeiten, wenn Aufträge fertig werden sollten. Für Überstunden gab es keine Vergütung, nur für Stückzahl. Bei Wezandla Crafts gibt es keine Überstunden, nie! Darüber freut sie sich sehr!

 

ZANELE MSOMI ist in Ladysmith zur Schule gegangen. Da war oft nicht genug Geld und weil ihr Mutter bei Wezandla Crafts arbeitete, konnte ihre Mutter sie vernünftig zur Schule schicken. Zanele kam in den Ferien und verdiente sich etwas dazu. Sigrid Dedekind brache ihr damals bei Hüte zu nähen, die sie dann in Ladysmith verkaufte für extra Taschengeld. Heute ist Zanele eine sehr talentierte Näherin, nach der auch der Zanele Shopper benannt wurde. Sie näht alle Taschen.

 

SILINDILE KHOKHELIWE MBATHA ist die jüngste Mitarbeiterin und erst seit knapp einem Jahr dabei. Gemeinsam berieten alle Näherinnen wen sie einstellen könnten, und entschieden sich für Silindile, die sich über diese Anstellung sehr freute.

 

LUNGISILE SIKAKANE: In 2014 wurde eine neue Näherin Wezandla Crafts bei  gesucht und gemeinsam haben alle Näherinnen, unabhängig voneinander, vorgeschlagen, Lungisile zu fragen, ob sie mit nähen wollte. Zuhause putzt sie gern ihr Haus, kocht leidenschaftlich gern und näht mit Vorliebe Shweshwe-Röcke.

 

JABULISILE PRISCAR MKHIZE: Nach einigen schweren Schicksalsschlägen fragte sie bei Wezandla Crafts nach Arbeit. Sie hat vier Kinder im Alter von 9-27 Jahren. Erst arbeitete sie im Garten, dann lernte sie an der Overlockmaschine zu arbeiten. Heute fertigt sie 25-30 Paar Hausschuhe am Tag und wünscht sich noch vieles mehr zu lernen.

 

VIRGINIA KHANYISILE SITHOLE arbeitet seit 1997 bei Wezandla Crafts und erwarb ihr ganzes Können hier. Sie erzählt viel von ihrem Glaubensleben, möchte gerne stark im Glauben sein, aber findet dieses sehr schwer im Glauben zu gehen. Um zu sich zu finden, geht sie gerne in den Wald zum Holz holen (theza = Zulu) Dieses gibt ihr große Zufriedenheit. Am Liebsten fertigt sie Kosmetiktaschen.

 

MBHATHANI „MANGITI“ NGIDI ist die ultimativ beste Zuschneiderin bei Wezandla Crafts. Sie findet es einfach klasse, dass sie hier Geld verdienen kann und damit sich Dinge leisten kann, z.B. Bett und Schrank. Jetzt spart sie für einen neuen Tisch.

 

EUNICE SAMKELISIWE MAKANYA ist erst kürzlich dazugekommen. Sie geht gerne zum Gottesdienst, hat gerne Menschen um sich und arbeitete, nachdem sie einen Kursus in „Home-based Care“ gemacht hatte, als Dorfhelferin, bzw. Familienhilfe für den Staat. Am Liebsten näht sie Kindersachen und neue Designs.

 

PHAKAMILE SABELA brach mit 17 ihre Schule wegen einer Schwangerschaft ab. In der Näherei gab es 2013 großen Bedarf an einer neuen Näherin und alle beteten, dass eine gefunden würde. So kam es, dass sie diese Stelle bekam, weil einige Näherinnen sagten Gott hätte ihnen gesagt, sie sollten Phakamile fragen. Sie näht Broschen an einer Haushaltsnähmaschine.

 

NOKULUNGA PENELOP SABELA hatte es bis zur 12 klasse geschafft. Dann war kein Geld mehr vorhanden, dass sie weiterlernt. Die Möglichkeit bei Wezandla Crafts zu arbeiten ergriff sie dann, und ernährt jetzt damit ihre Familie. Sie wünscht sich für ihre Kinder, dass sie bessere Gelegenheiten haben als sie es hatte. In der Produktion strebt sie Lösungen an, und freut sich wenn Lösungen gefinden, und flott weitergearbeitet werden kann. Ihr Glaube an Gott hilft ihr ihr Leben zu akzeptieren und mit Problemen umzugehen im Alltag.

 

NOKULUNGA KHOZA: Mit ihrem Gehalt hat sie alles was sie nötig hat. Sie hatte vorher keine Arbeit und ist jetzt unverzichtbar in der Lagerhaltung, im Stoffe waschen, Taschen umdrehen und Lager Ordnung.